Death Race

Death Race Kinoplakat

Ich könnte Stoffca.de auch in den offiziellen Jason Statham Fanblog umbenennen, tu ich aber nicht. Irgendwann werd ich doch noch mal über andere Filme schreiben. Ich war mittlerweile schon zwei mal in Death Race, das liegt jetzt zwar auch schon ein wenig zurück, aber ich habs es irgendwie nie eher geschafft, den Film mal zu reviewen.

Die Story ist zwar recht simpel gestrickt und lässt nicht viel Raum für Überraschungen, weiß den geneigten Fan aber zu unterhalten. Wir befinden uns im Jahr 2012, die Weltwirtschaft ist zusammen gebrochen und die Kriminalität neue Ausmaße erhalten. Staatliche Vollzugsanstalten kommen schon lange nicht mehr hinter her uns so haben sich findige Geschäftsleute, dem Abschaum der Menschheit angenommen und ein morbides Geschäft mit den Insassen der Gefängnisse abgeschlossen. Jensen Ames (Jason Statham) ist ehemaliger Rennfahrer, arbeitet jedoch nun in einem Stahlwerk. Arbeitete wäre wohl treffender, denn aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise,, muss auch dieses Werk seine Pforten schließen und seine Mitarbeiter vor die Tür setzen. Nach seinem letzten Arbeitstag kommt Jenson nach Hause zu seiner Frau Suzy (Janaya Stephens) und möchte eigentlich nur den Feierabend genießen. Doch dann nimmt alles einen anderen Lauf. In das Haus der Ames‘ wird eingebrochen und Jenson bewusstlos geschlagen. Dieser wacht erst wieder auf, als die Polizei bereits an Ort und stelle ist. Seine Frau Suzy wurde erstochen, die Tatwaffe hält Ames jedoch in Händen. So kommt es wie es kommen muss und unser Held wandert ins Kittchen.

Auf „Terminal Island“, dem privat Gefängnis mit Direktorin Warden Hennessey (Joan Allen), gibt es ein Entertainment Spektakel, wie man es sich kaum vorstellen kann, das Death Race. Mit Waffen ausgestattete und gepanzerte Fahrzeuge, bieten sich auf einem Rundkurs ein Rennen um ihr Leben. Angetrieben von dem Ziel, fünf Rennen zu gewinnen um so begnadigt zu werden, nimmt eine gehörige Gruppe an Insassen an diesem mörderischen Akt teil, dumm nur, dass die meisten nicht einmal mehr die Zielflagge zu Gesicht bekommen.

Nun ja, da Jensen Ames ja ehemaliger Rennfahrer ist, passt es Dirrektorin Hennessey auch recht gut in den Kram, dass nach dem noch nicht offiziell bekannt gegebenen Ausscheiden von ihrem Top-Fahrer Frankenstein, ein guter Ersatz Einzug in ihre Anstalt hält. Da hat Sie wohl nur, wie es so schön heißt, die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Mit Jason Statham hat sich Regisseur Paul W.S. Anderson, der unter anderem auch für Filme wie Event Horizon oder Resident Evil verantwortlich ist, den richtigen Schauspieler für solch einen Film ausgesucht. Ähnlich wie in Transporter oder Crank, kann Statham hier coole Sprüche raushauen, seinen Kontrahenten mal ordentlich was auf die Rübe geben und natürlich ganz Stilvoll mit einem, leicht modifizierten, Auto durch die Gegend rasen.

Bei Death Race sollte man keine Tiefgründigen Dialoge erwarten, generell ist das eher ein etwas seichterer Film was Inhalte angeht, dafür wird man aber gut über mehr als 90 Minuten mit netter Action versorgt. Kaum ins Gewicht fallende CGI Effekte aber jede Menge Tomatensaft machen diesen Film für Fans von stumpfer Action, sicherlich zu einem Geheimtipp. Alle anderen die sich auch mit Actionfilmen anfreunden können, bei denen es mal keine Romanze gibt, sondern nur ein Feuerwerk an Testosteron dürfen ebenfalls reinschauen. Death Race ist sicher kein Film des Jahres, aber bietet gute und kurzweilige Unterhaltung.

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