Dragon Wars

D-Wars PosterIch bin ja bekannter maßen ein Trashfan und zudem noch ein Liebhaber der japanischen riesen Echse, aus diesem Grund konnte ich gar nicht umher und musste mir dieses Machwerk von Hyung-rae Shim einfach mal anschauen. Dieser koreanische Regisseur ist in seiner Heimat ein sehr bekannter Comedy-Schauspieler und hat auch die ein oder andere Erfahrung mit Spielfilmen. D-Wars war zwar nicht sein Regie-Debüt, jedoch der erste Film auf den das internationale Publikum einen größeren Blick geworfen hat.

Nun wenn man mich nun fragen würde, worum es in D-Wars geht und ich solle mich bitte kurz fassen, würde ich den Film wohl wie folgt beschreiben. Power Rangers meets Herr der Ringe und Godzilla schaut auch mal vorbei. So in etwa müsste man es wohl auf den Punkt bringen.

Es gibt aber auch noch andere Elemnte, z.B. aus der asiatischen Filmkultur, so hat man gerade zu Beginn des Films das Gefühl einen Eastern à la Hero, House Of The Flying Daggers oder Tiger and Dragon zu gucken. Die sehr weiten „Sprünge“ und die dementsprechend inszenierten Kämpfe lassen diese Assoziationen einfach aufkommen. Aber noch mal von Anfang an.

Laut einer alten Legende startet der böse Drachen „Buraki“ alle 500 Jahre den Versuch die Erde zu erobern. Zu diesem Zweck hat dieses mächtige Viech sich auch noch eine imposante Armee aufgebaut. Aufgehalten werden können die bösen Schurken nur von einem alten Krieger, seinem Schüler, einer auserwählten jungen Schönheit, sowie Burakis Erzfeind, dem guten Drachen „Good Imoogi“. Der Drachen, der am Ende des Kampfes in den Besitz der Frau kommt hat den Kampf für die nächsten 500 Jahre gewonnen.

Den letzten Brawl im Jahre 1507 konnte eigentlich keiner für sich entscheiden, aber da der böse Drachen nicht gewonnen hat, muss wohl der gute gesiegt haben. Heute, bzw. vor 3 Jahren, im Jahr 2007 geht die nächste Runde los. Die drei Figuren Lehrer, Lehrling und Luder, verzeihung Schönheit sind wiedergeboren in den Figuren von Jack, eine Antiquitäten Händler, Ethan, einem Journalisten und Sarah, einer, naja was Sarah genau ist weiß man nicht, sie sieht aber ganz gut aus, das sollte wohl reichen.

Von Buraki und seinen finsteren Armeen, die unheimlich an eine Mischung aus den Power Rangers und Orks aus der Herr der Ringe erinnern, verfolgt versuchen die drei, den lieben, aber genau so hässlichen Drachen Good Imoogi aufzuwecken und so die Erde vor dem sicheren Untergang zu retten.

Ja das in etwa ist wohl die Storyline des Films, dass die Dialoge teilweise sehr schlecht und aufgesetzt wirken kann an der deutschen Synchro liegen, der gesamte Film hat an sich selbst wohl den Anspruch einen relativ ernsthaften Fantasy-Action Film darstellen zu wollen. Das gelingt ihm auch relativ gut. Die CGI-Effekte sind zum Großteil brauchbar und lassen nicht die Assoziationen zu den Super RTL Barbie 3D-Filmen aufkommen. Dennoch ist der Film auch weit von einem echten Hollywood Highlight entfernt. Dafür ist die Story dann doch zu flach und die Effekte noch nicht ausgereift genug. Auch die schauspielerische Leistung der eigentlich sehr unbekannten Darsteller Robert Forster, Jason Behr und Amanda Brooks, die hier keines Falls als unterirdisch zu bezeichnen wäre, ist noch ausbaufähig.

Ich will den Film hier jetzt nicht anpreisen, jedoch auch nicht in der Luft zerreißen, sollte man mal ein wenig Zeit haben und prinzipiell nichts gegen diese Art von Filmen haben, kann man sich Dragon Wars ruhig mal anschauen, wer aber mit Fantasy, riesigen Schlangen und ein paar Explosionen nicht viel anfangen kann, sollte den Film meiden.

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