Do you poken?

Do you poken?
Do you poken?
Ja eine merkwürdige Frage, insbesondere wenn man so gar keinen Schimmer hat, was der Gegenüber von einem will. Aber eigentlich ist alles ganz einfach. Poken.com ist ein recht interessanter Dienst für die unsere, vom Web 2.0 verstrahlte, Generation. Viele von euch sind sicherlich bei einem der sogenannten Social Networks wie Studi-, Mein- oder SchülerVZ, Facebook, MySpace und diversen anderen Vertreten. Hinzu kommen dann noch die ganzen verschiedenen Messenger, wie ICQ, MSN, AIM, Skype und so weiter, die man heut zu Tage so braucht. Nun kommt es ja nicht selten vor, dass man neue Leute kennen lernt und mit diesen auch in Kontakt bleiben möchte. Bei der Vielzahl an Accounts und den damit verbundenen Nummern und Namen, die man so hat kann man dann, auf die Frage, ob man z.B. ICQ habe, schon mal ins straucheln geraten. Hier kommt Poken ins Spiel.

Zu aller erst registriert man sich auf der Website Poken.com. Hier gibt man während der Registrierung einige Infos für das Grundprofil an. So kann man in den ersten Schritten bereits eine Email-Adresse, ICQ-Konten oder Facebook-Profile hinterlegen. Ein eigenes Foto kann ebenso hinzugefügt werden. Letztendlich erstellt man eine Art digitale Visitenkarte für sich, mit der Erweiterung um soziale Netzwerke. Der Vorteil ganz klar, man kann die digitale Visitenkarte immer auf dem neusten Stand halten, bekommt man eine neue Telefonnummer, ändert sich die Email-Adresse oder möchte man ein Netzwerk hinzufügen oder entfernen, alles ist sofort änderbar ohne einen Haufen an gedruckten Karten weg schmeißen zu müssen. Eine digitale Visitenkarte bringt jedoch nichts, wenn sie zu Hause auf dem Rechner vergammelt und von keinem Menschen gelesen werden kann.

versch. Poken
versch. Poken
Hier kommt der interessantere Teil der Geschichte, es gibt Poken nicht nur als Dienst, sondern auch als USB-Stick. Dieser USB-Stick hat eine Besonderheit, einen eingebauten RF-Sender, im Grunde genommen nichts anderes als ein Radiosender, mit sehr schwacher Sende- und Empfangsleistung. Dieser ermöglicht jedoch den größten Clou an der ganzen Geschichte, das Austauschen der Visitenkarte. Trifft man jemanden, der ebenfalls einen Poken besitzt, so hält man die beiden USB-Stick kurz aneinander und sie tauschen die Daten aus. Danach hat der jeweilige Gegenüber die Visitenkarte des anderen gespeichert und kann sie zu Hause auf seinem PC abrufen. Dabei wird ein Link hinterlegt, der zu der Visitenkarte im Internet führt. Hier können dann Freunde oder auch Geschäftspartner immer die aktuelle Visitenkarte einsehen.
Richtig gelesen, Geschäftsleute, denn auch Dienste wie Xing, werden unterstützt. Hier eignet sich vielleicht sogar die Verwendung von 2 Poken, einen für Freunde und der andere für Kollegen und Geschäftspartner. Immerhin möchte man den neuen Chef nicht unbedingt auf sein eigenes Facebook-Profil schubsen, anders herum sollen Bekannte und Freunde nicht unbedingt die direkte Durchwahl ins Büro oder aber die dienstliche Email-Adresse erhalten.

Ich möchte im übrigen noch einmal auf die Seite Poken.com verweisen, auf der direkt auf der Startseite 3 Videos angeboten werden, das Video in der Mitte, mit der Überschrift „What is Poken?“ sollte auch die letzten Fragen noch klären. Wer nun Interesse hat, kann sich ja nach dem einen oder anderen Poken für sich in den offiziellen Poken-Reseller Shops umsehen. (Nein, ich bekomme kein Geld dafür.)

Insgesamt ein sehr viel versprechender Dienst, der mit seiner Community steht und fällt. Ich Poke mit und was macht ihr? 😉

2 Kommentare

  1. Mit so einer Einstellung sicher nicht. 😉 Naja, wenn es sich nicht durchsetzen sollte, hab ich zumindest noch nen 2GB USB-Stick. *g*

    Ich find die Idee an sich wirklich gut, könnte mir auch vorstellen, dass so etwas im Business laufen könnte. Ich gehöre ja eh immer zu den „early adaptors“ und hab damit auch ab und an schon mal ins Klo gegriffen, ich sage nur HDDVD. 😉

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