Hangover 2


Das Review kommt ein wenig spät, ich weiß, ich hatte es schon fast fertig, wollte nur noch ein paar Details korrigieren und habs dann in der sprichwörtlichen Schublade vergessen. Also hier, mit etwas Verspätung meine Kritik zu Hangover Part 2.

Kennt ihr das auch? Ihr wacht morgens irgendwo auf, habt einen ordentlichen Brummschädel, habt vielleicht auch noch die ein oder andere mehr oder weniger schwerwiegende Verletzung und könnt euch nicht mehr daran erinnern was alles passiert ist? Dann solltet Ihr dringend euer Party-Verhalten überdenken. 😉 Den sogenannten Filmriss hatte ich persönlich noch nicht und lege auch keinen großen Wert darauf, diesen einmal selbst zu erleben. Mir reicht es da, die Eskapaden des selbst ernannten Wolfsrudels um Doug (Justin Bartha), Phil (Bradley Cooper), Stu (Ed Helms) und Alan (Zach Galifianakis) auf der Leinwand mit zu erleben, denn Spaß hat man dabei ne ganze Menge und danach definitiv keine Kopfschmerzen oder andere Leiden. 😉

Stu, der sich zum Ende des ersten Teils von seiner damaligen Frau getrennt hat, hat nun eine neue Liebe, die wunderschöne Thailänderin Lauren (Jamie Chung). Um ihr als auch ihren Eltern einen Gefallen zu tun wird die ganze Hochzeit mal eben in Thailand selbst abgehalten, außerdem hofft Stu so besser um seinen Jungessellenabschied herum zu kommen. Wie man bereits vermuten könnte klappt das ganze nur so halb.

Nach einer langen Nacht wachen die Jungs mal wieder völlig ausgebrannt in irgend einem Hotelzimmer in Bangkok auf. Sie können sich, wie schon im ersten Teil an nichts mehr erinnern und haben nun ein Problem. Einer aus ihrer Runde fehlt, der Bruder der Braut. Diesen gilt es nun im Großstadtdschungel zu finden; eine Aberwitzige Tour durch die verruchte Metropole kann starten.

Auf der Suche nach Laurens Bruder Teddy (Mason Lee) trifft das durchzechte Trio auch auf alte Bekannten, wie den zwielichtigen Mr. Chow (Ken Jeong) oder Mike Tyson und neue „Freunde“, wie den kleinen Kapuziner Affen, den Alan sofort in sein Herz schließt.

Hangover 2 könnte man auch als Remake des ersten Teils werten. Denn die Story ist bis auf ein paar Kleinigkeiten identisch. Allerdings und das ist der große Pluspunkt des Films, ist alles noch schräger, noch versiffter und noch ekelhafter. So gesehen wurde auf alle absurden Szenen aus dem ersten Teil noch mal ein gewaltiger Batzen drauf gesetzt. Dazu kommen dann noch ein paar Kleinkriminelle und Drogenbarone, das FBI und viel nackte Haut. Stellenweise ist der Film sicher nichts für Leute mit schwachen Nerven oder labilem Magen, wer aber insgesamt auf Situationen die ad absurdum geführt werden und derben Fäkalhumor steht wird bei Hangover 2 voll auf seine Kosten kommen.

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