Amazon erhöht Versandkostenschwelle

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Ich gebe einfach mal die Info weiter, die mich gerade von Amazon.de erreichte.

Amazon hat die Schwelle für die versandkostenfreie Lieferung von 20 auf 29 Euro angepasst. Die Lieferung von Büchern und die Versandkosten selbst bleiben von dieser Änderung unberührt. Dies ist die erste Änderung unserer Versandkostenschwelle seit über zwölf Jahren während dieser Zeit haben wir unser Angebot an Produkten, die kostenfrei versendet werden, um Millionen von Artikeln in inzwischen über 25 Produktkategorien erweitert.

Das könnte Amazon ggf. den einen oder anderen Kunden kosten, wobei natürlich auch Amazon mit höheren Kosten für Versand und Energie aufkommen muss. In erster Linie dürfte man damit wohl auch versuchen den eigenen Kunden eine Amazon Prime Mitgliedschaft für 49€ im Jahr nahezulegen. Ich für meinen Teil nutze Prime schon seit einigen Jahren und weiß mittlerweile auch die inkludierte Instant Video Flat zu schätzen. Dazu kann man die Mitgliedschaft an bis zu vier weitere Personen übertragen, die dann ebenfalls die Prime Konditionen nutzen können.

Dennoch sollte man sich selbst hinterfragen und überlegen, ob man wirklich alles online kaufen sollte und nicht auch mal den Händler um die Ecke unterstützt. Ich selbst habe für mich einen brauchbaren Mittelweg gefunden. Ob und wenn ja, wie die neue Versandkostenschwelle sich wirklich auf den Umsatz bei Amazon auswirkt, werden wir wohl nie erfahren, die Aufgabe der Tiefpreisgaranatie vor ein paar Jahren war zumindest auch nicht der prophezeite Untergang des amerikanischen Riesen.

Ein Kommentar

  1. Den „Entrüstungssturm“ den die Erhöhung der Freiliefergrenze ausgelöst hat, kann ich nicht nachvollziehen. Bei etlichen anderen Versandhäusern gehört es zum Usus, dass erst ab einem Bestellwert von min. 50,00 € kostenfrei geliefert wird.

    Jeder der regelmäßig bei Amazon bestellt, sollte meiner Meinung nach eh überlegen zur Prime-Mitgliedschaft zu wechseln. Für knapp 4,00 € im Monat bekommt man kostenfreie Lieferungen, einen umfangreichen Streaming-Dienst und hat auch noch Zugriff auf die Kindle-Leihbibliothek. Da können andere Streaming-Anbieter kaum mitthalten. Das man seine Prime-Mitgliedschaft auch auf andere Personen übertragen kann, wusste ich bisher noch gar nicht. Find ich super!

    Allerdings bevorzuge ich es mittlererweile auch wieder viele Dinge nicht online zu bestellen. Seitdem ich so stadtnah wohne, dass ich innerhalb von 5 – 10 Minuten alle möglichen Händler zu Fuß erreiche, unterstützt man doch gerne mal die lokale Wirtschaft.

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