Godzilla

Springen wir von 1998 kurz sechs Jahre in die Zukunft. 2004 erscheint der bis dato letzte Godzilla Film aus dem Hause Tōhō mit dem Titel Final Wars. Dieser Film war ein Fest für Fans, so hatten doch die meisten Monster, gegen die Godzilla in seinen bisherigen siebenundzwanzig Abenteuern kämpfen musste einen Auftritt und selbst Emmerichs „Zilla“ hatte eine kleie Rolle und wurde gnadenlos von der japanischen Echse in seine Einzelteile zerlegt. Warum ich dies hier erzähle? Nun weil Tōhō mit dem Release von Final Wars verlauten lies, dass man eine Pause einlegen werde und es mindestens 10 Jahre lang keinen neuen Film mit dem König der Monster in der Hauptrolle geben werde. Umso erstaunter war ich also, als bereits vor vier Jahren, also 2010, eine Pressemeldung heraus gegeben wurde in der man mitteilte, dass Legendary Pictures und nicht Tōhō an einem neuen Godzilla Film arbeiten würde. Nun war es diese Woche endlich so weit und der neue Godzilla Film lief auch bei uns an. Fast zehn Jahre, nachdem Final Wars in Japan in die Kinos kam. Der Film konnte eigentlich nur in einem Extrem enden. Entweder extrem schlecht oder extrem Gut.

Dragon Wars

Ich bin ja bekannter maßen ein Trashfan und zudem noch ein Liebhaber der japanischen riesen Echse, aus diesem Grund konnte ich gar nicht umher und musste mir dieses Machwerk von Hyung-rae Shim einfach mal anschauen. Dieser koreanische Regisseur ist in seiner Heimat ein sehr bekannter Comedy-Schauspieler und hat auch die ein oder andere Erfahrung mit Spielfilmen. D-Wars war zwar nicht sein Regie-Debüt, jedoch der erste Film auf den das internationale Publikum einen größeren Blick geworfen hat.

Nun wenn man mich nun fragen würde, worum es in D-Wars geht und ich solle mich bitte kurz fassen, würde ich den Film wohl wie folgt beschreiben. Power Rangers meets Herr der Ringe und Godzilla schaut auch mal vorbei. So in etwa müsste man es wohl auf den Punkt bringen.